Tannenbaumaktion
Die Tannenbäume wurden von unserer Jugendfeuerwehr eingesammelt.
Letzten Sonnabend, den 07.01.2012, war es mal wieder soweit. Die jährliche Tannenbaumaktion unserer Jugendfeuerwehr Evesen begann wieder. Es wurden in allen Ortsteilen die "alten" Tannenbäume eingesammelt. Nach der schweiztreibenden Arbeit wurde ein gemeinsammes Mittagessen eingenommen.
Wir danken allen Helfern und Helferinnen.
Kreiswettkämpfe der Jugendfeuerwehren 2011
Kreiswettkämpfe der Jugendfeuerwehren 2011 in Rodenberg
Unsere Jugendfeuerwehr belegte zusammen mit der Feuerwehr Röcke den 26. sowie den 13. Platz von insgesamt 84 Gruppen.
| Platz | Jugendfeuerwehr | A-Teil | B-Teil | Eindruck | Ergebnis |
| 13 | Evesen - Röcke 10 | 988 | 420 | 1,0 | 1407,0 |
| 26 | Evesen - Röcke 11 | 970 | 414 | 1,0 | 1383,0 |
Brand bei Interseroh 25-26.02.2011
Holzhackschnitzel-Lagerhalle gerät in Brand – Gebäude komplett zerstört –
Brandursache noch unklar – Gewaltige Rauchentwicklung, Feuerwehr prüft, ob Gefahr für die Bevölkerung besteht – Großaufgebot mit etwa 140 Einsatzkräften vor Ort - Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude kann verhindert werden.
Im niedersächsischen Bückeburg ist am Freitagabend auf dem Gelände eines Holzrecyclingwerks eine etwa 2000 Quadratmeter große Halle, in der Holzhackschnitzel gelagert waren, aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Das Feuer weitete sich rasch aus, so dass bald das komplette Gebäude betroffen war.
Die Feuerwehr rückte mit einem etwa 140 Kräfte umfassenden Großaufgebot an, um gegen die Flammen und die gewaltige Rauchentwicklung vorzugehen. Ein Übergreifen des Feuers auf die sehr nahen Nachbargebäude konnte verhindert werden. Die Holzhackschnitzel wurden mit Radladern aus dem Gebäude geholt, auf einen Betonplatz gebracht und dort abgelöscht.
Da die Hackschnitzel nur sehr schwierig zu löschen sind, geht die Feuerwehr davon aus, dass der Einsatz etwa 36 Stunden dauern wird und somit wohl erst am Sonntagmittag abgeschlossen sein wird.
Quelle:Nonstopnews
Tannenbaumaktion
Der Schnee ist weg – und die Weihnachtsbäume
Bückeburg (bus). Gemeinsam mit dem größten Teil des Schnees sind in der Ex-Residenz und ihren Ortsteilen am Wochenende auch die meisten Weihnachtsbäume von der Bildfläche verschwunden. Während für das Abhandenkommen der Flockenpracht beinahe frühlingshafte Temperaturen verantwortlich zeichneten, waren es bei den Nadelgewächsen zumeist die Jugendfeuerwehren, die sich um deren Abtransport kümmerten.
In Meinsen-Warber freuen sich die Organisatoren der Weihnachtsbaum-Sammelaktion über eine außergewöhnlich große Beteiligung.
In Evesen waren mehr als ein Dutzend Mädchen und Jungen unter der Leitung von Sarah Rödenbeck in den Ortsteilen Petzen, Evesen, Nordholz und Berenbusch unterwegs, um die abgeschmückten Tannen mit Hilfe von drei Traktorgespannen einzusammeln. Die von mehreren Aktiven der Ortswehr unterstützte Aktion dauerte etwa drei Stunden. Nachdem die Bäume zum Altholzverwerter „Interseroh“ gebracht worden waren, servierten die Organisatoren eine handfeste Mittagsmahlzeit.
„Ich bin mit der Beteiligung und dem Ablauf sehr zufrieden“, meinte Rödenbeck. Auch hinsichtlich der Spendierfreudigkeit der Baumbesitzer gebe es nichts zu bemängeln. Das freiwillig gespendete Geld kommt ungeschmälert den Interessen der Jugendwehr zugute.
Dank an die Hochwasser-Helfer
Cammer (bus). Angehörige der Löschgruppen Cammer, Evesen und Päpinghausen haben am Wochenende gemütliche Stunden im Feuerwehrhaus Cammer verbracht. Anlass der Zusammenkunft war eine Einladung des Schuhhauses Niemann, das sich mit dieser Feier bei den während der August-Überschwemmungen aktiven Helfern bedankte. Eingeladen waren außer den Feuerwehrkameraden auch das Technische Hilfswerk und Privatpersonen. „Ich hoffe, dass wir ein derartiges Hochwasser so schnell nicht wiedererleben und uns zukünftig aus anderen Anlässen treffen“, meinte Schuhhauschef Philipp Niemann, bevor er die Getränke- und Verpflegungsabteilung offiziell eröffnete.
Treibsand: Pflaster der Feuerwehr sackt ab
Der Platz vor dem Eveser Feuerwehrhaus ist sanierungsbedürftig. Treibsand hat für Absackungen gesorgt. Foto: bus
Einmütigkeit herrschte im Kreis der Lokalpolitiker über die Notwendigkeit einer Erneuerung des Vorplatzes der Freiwilligen Feuerwehr Evesen. Das Gelände war im Zuge des Ausbaus der Straße „Auf dem Felde“ neu gepflastert worden; in der Zwischenzeit weist der Platz wegen des hier im Untergrund anzutreffenden Treibsandes jedoch bereits mehrere Absackungen auf. „Das muss von Fachleuten gemacht werden“, erläuterte Ortsbürgermeister Horst Schwarze. Glücklicherweise hätten sich für die Finanzierung der Arbeiten 8000 Euro im Nachtragshaushalt der Stadt gefunden. Mit der Realisierung des Vorhabens soll unter Mithilfe des Feuerwehr-Bauzuges möglichst zeitnah begonnen werden. Schwarze: „Auch die Ortsratsmitglieder sind herzlich eingeladen, ihre Schaffenskraft mit einzubringen.“
Codenummer soll Langfinger abschrecken
Evesen (wk). Kleine Zeichen gegen „lange“ Finger: Beamte des Polizeikommissariats Bückeburg sind in Evesen im Einsatz gewesen, um Fahrraddieben das Handwerk schwer zu machen. Am Feuerwehrgerätehaus versahen sie etliche Drahtesel mit 16-stelligen Zahlen- und Buchstabenkombinationen. Zudem wurden die so am Rahmen markierten Fahrräder in eine spezielle Datei aufgenommen. Solch eine Codierung wirke „auf jeden Fall“ abschreckend auf einen potentiellen Täter, erklärte Hermann Birkat aus Röcke, warum er zusammen mit seiner Ehefrau an der Aktion teilnahm. „Ich glaube das nicht, wer guckt da schon nach“, meinte dagegen der Petzer Günter Riedel. Allerdings habe er nun das sichere Gefühl, dass er sein Fahrrad nach einem möglichen Diebstahl wieder zurückerhalten wird, wenn es von der Polizei aufgefunden und sichergestellt werden sollte.
Vereinsschießen 2010
Die besten Einzelschützen beim Vereinsschießen 2010. v.l. Rainer Wessling , Bernd Schmöe
Jahreshautversammlung SHG-Wochenblatt
"Die Ehrenamtskarte ist echt ein Witz"
EVESEN (hb/m). Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Evesen im Sportzentrum gönnte sich Ortsbrandmeister Reiner Weßling ein eigenes Grußwort und wiederholte mit einiger Ironie in Schlagworten die Kritik seines Freundes und Kameraden Ortsbrandmeister Marko Bruckmann, die dieser eine Woche zuvor in Rusbend vorgetragen hatte. "BauerngutSpendenaffäre", Personaldiskussion, Erpressung, Aufwiegelung, Chefsache, Generalabrechnung, Pflichtfeuerwehr und Armutszeugnis seien Schlagzeilen in der Presse gewesen, die von allen gelesen worden seien.
"Ihr seid doch gut aufgestellt, eure Autos fahren noch, und für den Rest gibt es doch die Ehrenamtskarte, na ja, die ist echt ein Witz man kann es bald nicht mehr hören", so Weßling. "Der Ortsbrandmeister aus Rusbend steht mit seiner Meinung nicht alleine da wir werden Sie in Zukunft noch mehr beim Wort nehmen", kündigte Evesens Ortsbrandmeister den Damen und Herren aus Verwaltung und Politik an und forderte, "dass irgendwann mal Schluss mit diesem Gezanke sein muss."
In seinem Jahresbericht konnte Reiner Weßling auf 14 Einsätze, sieben Brände und sieben Hilfeleistungen, zurückblicken. Die fehlende und defekte Ausrüstung und Gerätschaften seien endlich ersetzt und erneuert worden. So habe man im Herbst auch ein neues Notstromaggregat erhalten. In einem schlechten Zustand sei der Bulli. Die Technik des Autos entspreche mit seinen etwa 28 Jahren nicht ganz den heutigen Sicherheitsstandards, "so dass mal langsam über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht werden sollte". Das Fahrzeug werde meistens von den Kids der Jugendfeuerwehr genutzt und da spiele die Fahrzeugsicherheit schon eine große Rolle.
Als sehr wichtig bezeichnete Stadtbrandmeiter Dirk Hahne bei der Ausbildung auf Kreisebene das Wärmegewöhnungstraining, "eine effektive Vorbereitung auf Brandeinsätze, ein realistisches Szenario". Ortsbürgermeister Horst Schwarze dankte in seinem Grußwort der Feuerwehr für ihre Bereitschaft, anderen Menschen geholfen zu haben. In diesem Jahr bekommt die Feuerwehr Röcke ein neues Löschfahrzeug, bei der Feuerwehr Evesen werde der Hof neu gepflastert.
Reiner Brombach lobte den hohen Ausbildungsstand der Bückeburger Feuerwehren. Der Bürgermeister räumte ein, dass personelle Besetzungsschwierigkeiten das Verhältnis der Stadt zur Feuerwehr belasten. Es sei schwierig, Beruf und Ehrenamt zusammenzubringen. Es werde aber alles getan, um die personellen Dinge zu bereinigen. "Wir werden die Feuerwehr mit allem ausrüsten, was Stand der Tecnik ist", versprach Brombach.
Christian Förster wurde vom Ortsbrandmeister zum Oberfeuerwehrmann und Steffen Schmöe zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Dirk Hahne beförderte Arnd Driftmeier zum Oberlöschmeister und Thorsten Lukaszyk zum Hauptlöschmeister. "Es ist mir eine große Freude, in Vertretung des Kreisbrandmeisters meinen Vorgänger Johannes Malsch und meinen Stellvertreter Günther Grinke ehren zu dürfen", meinte Dirk Hahne und überreichte den beiden das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Dienste.
vom 16.01.2010
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Jahreshauptversammlung 2009
„Wir werden Sie in Zukunft noch mehr beim Wort nehmen“
Evesen (mig). Auch anlässlich der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Evesen ist die Diskussion zwischen Stadtverwaltung und Feuerwehren wieder aufgeflammt. Ortsbrandmeister Reiner Weßling pflichtete der Kritik von „Freund und Kamerad“ Marko Bruckmann bei und sprach von einer gewissen Hilflosigkeit.
„Wir alle haben die Schlagzeilen in der Presse gelesen“, so Weßling in seiner Begrüßung: „Bauerngut-Spende, Personaldiskussion, Erpressung, Aufwiegelung, Chefsache, Generalabrechnung, Pflichtfeuerwehr, Armutszeugnis. Hilflos – wie soll es weitergehen?“ Nach der Aufzählung der Juckepunkte, wandte sich Weßling direkt an die „sehr geehrten Damen und Herren aus Verwaltung und Politik“: „Und seien Sie sicher, der Ortsbrandmeister aus Rusbend steht mit seiner Meinung nicht allein da. Und seien Sie weiter sicher, wir nehmen Sie in Zukunft noch mehr beim Wort“, betonte er.
Zum Ende seiner Grußrede zeigte sich Evesens Ortsbrandmeister versöhnlich und rief zu einem Ende des Streits auf: „Ich schließe meine Begrüßung nun mit den gleichen Worten wie mein Freund Ortsbrandmeister Marko Bruckmann. Irgendwann muss mal Schluss sein mit diesem Gezanke, zum Wohle und Nutzen der Bürger, der Sachwerte, der Stadt Bückeburg und zum Wohle der Feuerwehr.“
Vor der Einlassung des Ortsbrandmeisters kamen an diesem Abend die Grußworte. Bürgermeister Reiner Brombach lobte zunächst den hohen Ausbildungsstand der Wehr, sprach aber auch über das „etwas unruhige“ Verhältnis im Bereich der Feuerwehr-Stadt: „Im personellen Bereich gibt es Besetzungsschwierigkeiten.“ Es sei schwierig, Beruf und Ehrenamt zusammenzubringen, so Brombach weiter, man setze alles daran, „diese personellen Dinge in Zukunft zu bereinigen“. Zum Schluss versprach der Bürgermeister, die Feuerwehr auch in Zukunft mit allem ausrüsten, was Stand der Technik ist.
Anschließend verlas Ortsbrandmeister Weßling seinen Jahresbericht. Zu Buche standen 14 Einsätze (sieben Brand- und sieben Hilfeleistungseinsätze; doppelt so viele wie im Vorjahr). Neben Bränden beispielsweise eines Containers oder Schuppens wurde beim Unkrautflammen auch eine Hecke entzündet. Weßling appellierte deshalb an seine Mitbürger, Unkraut und Moos nicht abzuflammen, „das kann mal derbe daneben gehen.“ Weitere Veranstaltungen der Wehr waren das Kaffeetrinken für Senioren, eine Fahrt nach Hamburg, die Hydrantenpflege, sowie ein Skat- und Knobelabend.
(Landeszeitung 13.01.2010)
Jahreshauptversammlung 2008
2008 schwieriges Jahr für die Feuerwehr
Evesen. Rückblicke auf die Großbrände am 15. August bei Interseroh in Berenbusch und am 12. September beim Bückeburger Fleisch- und Wurstproduzenten Bauerngut haben im Zentrum des Jahresberichtes von Evesens Ortsbrandmeister Reiner Weßling gestanden.
In Berenbusch habe es sich für die Ortsfeuerwehr um einen der längsten Einsätze der letzten Jahre gehandelt. 41 Kameradinnen und Kameraden, erläuterte Weßling, seien mehr als 30 Stunden lang im Einsatz gewesen. Der Brandeinsatz Bauerngut habe „gerade von unseren Atemschutzleuten einiges abverlangt“. In Zusammenarbeit mit Röcke und Cammer seien beide Einsätze gut gemeistert worden.
Weßling begrüßte außer zahlreichen Kameraden auch Abordnungen benachbarter Wehren und etliche Ehrengäste. Bückeburgs stellvertretender Bürgermeister Horst Schwarze sagte im Namen von Rat und Verwaltung Dankeschön und sagte Hilfe dafür zu, dass die Feuerwehr ihre erforderliche Ausstattung erhält. Was die Wehren in diesem turbulenten Jahr geleistet hätten, unterstrich Evesens Ortsbürgermeister, gehe weit übers normale Maß hinaus.
„Es war eines der schwierigsten Jahre für die Bückeburger Feuerwehren“, stellte Stadtbrandmeister Dirk Hahne fest. Er sei zufrieden über das Geleistete und den Beitrag aller Kameraden zum Erfolg. Die beiden Großbrände haben laut Hahne aufgezeigt, „dass wir es uns nicht erlauben können, auf einen einzigen Kameraden zu verzichten und dass eine entsprechende Ausbildung erforderlich ist.“
Probleme bereiten Hahne auf Landesebene die Lehrgänge, da man auf Kreisebene nur 60 Prozent der angemeldeten Lehrgänge erhalten würde. So könne in fünf Jahren fraglich sein, ob noch genügend ausreichend ausgebildete Kameraden zur Verfügung stünden. Kreisbrandmeister Klaus Peter Grote habe an den Niedersächsischen Innenminister geschrieben und um Abhilfe gebeten. „Der Zustand ist nicht tragbar und nicht hinnehmbar“, so Hahne.
„Die Führung der Kreisfeuerwehr Schaumburg will nicht als fünftes Rad an Hameln dranhängen, wo wir nichts zu entscheiden haben“, sagte Hahne bezüglich der Diskussion um Standort und Zukunft der Leitstelle. Die Kostensituation treibe „nicht zwingend zur Zusammenlegung“. Die einzig tragbare Lösung für die Schaumburger Feuerwehren sei eine Zusammenlegung der Leitstellen Schaumburg und Nienburg mit Sitz in Stadthagen. bus
(Schaumburger Nachrichten 17.02.2009)
Brand bei Interseroh
Jahreshauptversammlung 2007
Eines der schwierigsten Jahre für die Feuerwehr
EVESEN (hb/m). Ortsbrandmeister Reiner Weßling konnte zahlreiche Kameraden, aber auch Abordnungen benachbarter Wehren und Ehrengäste auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Evesen im Sportzentrum begrüßen. Bückeburgs stellvertretender Bürgermeister Horst Schwarze sagte im Namen von Rat und Verwaltung Dankeschön und versprach, dafür zu sorgen, dass die Feuerwehr ihre erforderliche Ausstattung erhält. Was die Feuerwehren in diesem turbulenten Jahr geleistet hätten, so Evesens Ortsbürgermeister, gehe über das normale Maß hinaus. "Es war eines der schwierigsten Jahre für die Bückeburger Feuerwehren", stellte Stadtbrandmeister Dirk Hahne fest. Er sei stolz und zufrieden über das Geleistete und den Beitrag aller Feuerwehren zum Einsatzerfolg. Die beiden Großbrände haben laut Hahne gezeigt, "dass wir es uns nicht erlauben können, auf einen Kameraden/eine Kameradin zu verzichten und zudem eine entsprechende Ausbildung erforderlich ist". Dirk Hahne (re.) befördert Günther Grinke zum Oberbrandmeister.
Probleme bereiten Hahne auf Landesebene die Lehrgänge, da man auf Kreisebene nur 60 Prozent der angemeldeten Lehrgänge erhalten würde. So sei es in fünf Jahren fraglich, ob noch genügend ausreichend ausgebildete Kameraden vorhanden sind. Kreisbrandmeister Klaus Peter Grote habe an den Niedersächsischen Innenminister geschrieben und um Abhilfe gebeten. "Der Zustand ist nicht tragbar und hinnehmbar", kritisierte der Stadtbrandmeister.
"Die Führung der Kreisfeuerwehr Schaumburg will nicht als fünftes Rad an Hameln dranhängen, wo wir nichts zu entscheiden haben", sagte Hahne bezüglich der Diskussion um Standort und Zukunft der Leitstelle. Die Kostensituation treibe "nicht zwingend zur Zusammenlegung". Die einzig tragbare Lösung für die Schaumburger Feuerwehren sei eine Zusammenlegung der Leitstellen Schaumburg und Nienburg mit Sitz in Stadthagen.
Im Mittelpunkt des Jahresberichtes von Ortsbrandmeister Reiner Weßling stand ein Rückblick auf die beiden Großbrände am 15. August bei Interseroh in Berenbusch und am 12. September bei Bauerngut. Bei Interseroh habe es sich für die Ortsfeuerwehr um einen der längsten Einsätze der letzten Jahre gehandelt. 41 Kameradinnen und Kameraden, so Weßling, seien über 30 Stunden lang im Einsatz gewesen. Beim Brandeinsatz Bauerngut sei "gerade von unseren Atemschutzleuten einiges verlangt worden". In Zusammenarbeit mit Röcke und Cammer sei auch dieser Einsatz gemeistert worden.
Jens Ehrhardt wurde zum Feuerwehrmann, Sarah Rödenbeck zur Oberfeuerwehrfrau und Silke Franke-Wöpking zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau befördert. Stadtbrandmeister Dirk Hahne übernahm es, den stellvertretenden Ortsbrandmeister Thorsten Lukaszyk zum Oberlöschmeister und Günther Grinke zum Oberbrandmeister zu befördern. Die neue Jugendwartin Sarah Rödenbeck rückt ins Ortskommando auf. Ihr Stellvertreter ist Christian Förster.
Für eine 25-jährige passive Mitgliedschaft wurden Olaf Tegtmeier und Simone Kording sowie für eine 40 jährige Treue zur Feuerwehr Karl-Heinz Franke geehrt.
vom 21.01.2009




